- Wohnen
- Arrangements
- Gastronomie
- Wellness & SPA
- Sport & Freizeit
- Familie & Kinder
- Beach & Pools
- Golf
- Erlebnisse & Events
- Meeting & Incentives
- Hochzeiten & Familienfeiern
- Resort
- Presse
1952 in Eisenach, aufgewachsen in Bad Ems an der Lahn, lebte als freier Schriftsteller 25 Jahre in Heidelberg und seit 6 Jahren in Rottweil, damit seine Texte bissiger werden. Seit 1977 ist er auch unterwegs als Kabarettist mit über 2500 Auftritten auf Kleinkunstbühnen in Deutschland, der Schweiz und in Nordamerika. Regelmäßige Rundfunkarbeit für DRS, WDR, NDR und SWR.
Im Jahr 2007 hatte Thomas C. Breuer was zu feiern: sein 25. Buch zum 30jährigen Bühnenjubiläum.
In der umfangreichen Bibliographie finden sich auch zwei Bücher über und für die Schweiz geschrieben: Schweizerkreuz und Quer, Satiren und Schweizfahren, ein Reisebuch.
Den Satz „Alle Wege führen nach Rom“ dürfte jeder kennen. Zum Leidwesen der Eidgenossen führen die meisten davon durch die Schweiz.
Der ETH-Verkehrsprofesssor Heinrich Brändli sagte einmal: „Wir haben kein Verkehrsproblem, wir sind es.“
Für den Schriftsteller und Kabarettisten Thomas C. Breuer war die Schweiz nie Durchreiseland, sondern Reiseland – zu Wasser (wenig), zu Lande (praktisch immer) und zu Luft (äh …). Seit einem Jahrzehnt Besitzer eines Halbtaxabos, hat Breuer das Land gründlich bereist, schweizerkreuz und quer, von Schaffhausen bis Chiasso, von Sommeri bis Schönbühl-Urtenen. Ob als Auftretender (z.B. mit seinem erfolgreichen Programm „Haben Sie Ihr Natel ausgeschaltet?“), Reisejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Jäger von Alltagsphänomenen, Skurillitäten, sprachlichen Abstrusitäten – stets ist er fündig geworden. Das Buch Schweizfahren! präsentiert das Beste seiner Ausbeute: Breuer beschäftigt sich mit ungewöhnlichen Fortbewegungsmitteln, den Luftnummern helvetischer Airlines, der Bedeutung des Kreuzes, der Verwandlung ehrwürdiger Bahnhöfe in Rail Citys, aktuellen Drogen wie Hanf, Bärlauch oder Starbucks Coffee und Schweizer Spezialitäten wie z.B. fälschungssicherem Emmentaler.
Das neueste Buch von Thomas C. Breuer, Hitze in Dosen, ein Buch für Freunde handgemachter anglo-amerikanischer Musik ist länderübergreifend. Eine Sammlung von Kurzgeschichten. Und weil Thomas C. Breuer einen erlesenen Musikgeschmack hat, der Folkklänge und „roots-orientierte„ Singer-/Songwriter ebenso umfasst wie die vor einiger Zeit als vermeintlich neue stilistische Kategorie geprägte „Americana„-Musik, ist sein neues Buch ein Glücksfall für den musikbegeisterten Leser! Den Kapiteln sind obendrein Zitate von Songs voran gestellt, die aus der Feder von Zeitgenossen wie Richard Thompson, Warren Zevon, Mississippi John Hurt oder Julian Dawson stammen. Oder, was besonders lobenswert ist, von Danny O’Keefe, einem der besten und beständigsten Singer-/Songwriter dieses Planeten.
Mit dem in Seattle lebenden O’Keefe ist Breuer seit längerer Zeit befreundet, und in Seattle ist auch zugleich die längste und auch berührendste Geschichte dieses knapp 190 Seiten starken Bandes angesiedelt. Auf mehr als 20 Seiten erzählt Breuer darin nicht nur von dem Versuch, eine beendete Beziehung zu - wie manche sagen - `verarbeiten`, sondern auch von einer ganz besonderen Begegnung am Grab von
Jimi He.ndrix. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur sei erwähnt, dass Breuer mit dieser Geschichte nicht zum ersten Mal belegt, dass seine Texte keineswegs immer nur `komisch` sein müssen, um nachhaltige Wirkung zu entfalten
Obendrein gönnt Breuer seinen Lesern Einblick in eigene Favoritenlisten und Inselsongs und zudem ist das Buch garantiert nix für Menschen, die „von Geigen unterspülte Panflötenmusik„ mögen. Die und Fans von Andre Rieu seien hiermit vor diesem wunderbaren Buch eindringlich gewarnt!